Talentgespräch mit Katharina

Nach dem Abi übers FSJ ins Medizinstudium

Im kommenden Jahr macht Katharina ihr Abitur an der Leibniz-Gesamtschule in Duisburg Hamborn. Trotz des Umzugs ihrer Familie in das rund 70 km entfernte Niederkrüchten, möchte Katharina ihren Abschluss an der Duisburger Gesamtschule machen. Rund zwei Stunden Fahrt pro Strecke nimmt sie dafür jeden Tag auf sich. Doch ein Wechsel war ihr einfach zu riskant, denn die Schülerin hat hohe Ziele. Ihr Traum ist es in Bochum Medizin zu studieren, allerding weiß sie ganz genau, dass sie dafür einen sehr guten Notendurchschnitt braucht. Darum steckt sie viel Energie in die Schule und paukt fleißig Mathe.

Katharina ist die erste von fünf Geschwistern, die Abitur machen wird. Unterstützung bekommt sie dabei nun von ihrem Talentscout Jacek.

Der Wunsch zum Medizinstudium kam bei ihr schon früh auf. „Als meine kleine Schwester krank wurde, habe ich mich so nutzlos gefühlt. Als große Schwester möchte man der kleineren ja helfen. Da wurde mir klar, dass ich Ärztin werden möchte“, erzählt die angehende Abiturientin. Trotz des langen Schulwegs und ihres ambitionierten Ziels, engagiert sich Katharina in ihrer Freizeit beim DLRG als Rettungsschwimmerin und unterrichtet Kinder im Schwimmen. Außerdem lernt sie Gitarre und hört gerne Musik. Als begeisterter Asien-Fan träumt sie davon einmal eine Rundreise über den Kontinent zu machen. Doch das steht für sie erst während Studiums oder danach auf dem Plan.

Im Sommer geht es für sie mit den RuhrTalenten erst einmal nach Berlin. Als Stipendiatin darf Katharina an der dreitägigen Reise in die Hauptstadt teilnehmen und unter anderem den Landtag besuchen. Da sie politisch besonders interessiert ist, nimmt sie außerdem in den Sommerferien an einer Politik-Akademie teil, die ebenfalls von den RuhrTalenten angeboten wird. Auf Anschreiben und Bewerbungsgespräch folgte dann die Zusage. „Ich war einfach so froh, als ich den Brief bekam“, erzählt die stolze Stipendiatin. Außerdem möchte die angehende Abiturientin bald Bewerbungen schreiben, um nach der Schule ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren, vielleicht beim Deutschen Roten Kreuz oder in einem Krankenhaus. So will sie schon einmal praktische Erfahrungen sammeln, bevor es dann hoffentlich für das Medizinstudium an die Ruhr-Universität Bochum geht.

Wir wünschen Katharina viel Erfolg auf ihrem Weg und freuen uns, sie dabei unterstützen zu dürfen.

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